Brustkrebs, Brustrekonstruktion

Brustkrebs: neue Brust mit Eigengewebe 

100 % natürliche und schöne Brust

Wer eine natürliche Brust bevorzugt und eine künstliche Brust mit Fremdmaterialien wie Implantaten sich nicht vorstellen kann, für den ist die Rekonstruktion der Brust mit Eigengewebe eine wunderbare Alternative. In der Forschung hat sich die letzten Jahre diesbezüglich sehr viel getan und die OPs sind heute deutlich schonender. Durch Mikrochirurgie und optimale Operationsplanung wird mit körpereigenem Gewebe aus den unterschiedlichen Körperregionen von einer schonenden OP gesprochen.

Unterschiedliche Methoden der Rekonstruktion der Brust

DIEP und TRAM sind die Methoden bei der Rekonstruktion der Brust mit Bauchgewebe. Dies ist die am meisten praktizierte Methode in den Kliniken. Der Sinn dahinter ist, dass man ähnliches Gewebe, wenn genügend Gewebe im Bauchbereich vorhanden ist, mit ähnlichem Gewebe ersetzt wird.

TMG und PAP verwenden Gewebe aus dem Oberschenkel. Mit dieser Methode erzielt man ebenso ein sehr natürliches Ergebnis. Ebenso wie bei DIEP und TRAM ist hier gewährleistet, dass es zu einer unauffälligen Narbe kommt. Geeignet ist diese OP-Methode bei sehr schlanken Frauen mit kleinen Brustformen.

Zu guter Letzt die Methode durch Entnahme des Gesäßgewebes (S-GAP, I-GAP und FCI). Vom oberen Gesäß/Hüftbereich wird Gesäßgewebe Haut und Gewebe entnommen. Nachteilig ist hier zu erwähnen, dass das Gesäßgewebe schwieriger zu verpflanzen ist. Durchaus kann es notwendig werden, dass eine Folgeoperation notwendig wird. Genau dann, wenn eine Angleichung der zweiten Gesäßhälfte erfolgen muss. Ein Aufenthalt von 7 bis 10 Tagen samt umfangreicherer Nachbehandlung kann notwendig werden. Generell soll hier ebenso ein Stütz-BH von drei Monaten getragen werden. Was es jedoch schwieriger für die Patientinnen macht, dass es ein ca. 3-wöchiges Sitzverbot gibt, welches dringend zur guten Wundheilung gilt einzuhalten.