Alternative Methoden

Die Zirbeldrüse richtig aktivieren – so klappt es!

Sie ist klein, aber doch überaus wichtig für unser Wohlbefinden: Die kiefernzapfenförmige Zirbeldrüse ist so etwas wie der Schlüssel für unsere körperliche, geistige und spirituelle Gesundheit. Sie lässt uns gut schlafen, regelt die innere Uhr und macht uns emphatisch. Ist das wichtige Organ aus dem Lot, altern wir körperlich und psychisch schneller.

Die Zirbeldrüse ist eines der wichtigsten Organe unseres Körpers. Die erbsengroße Drüse hat die Form eines Pinienzapfens und liegt im Zwischenhirn in der Mitte des Gehirns. Lange Zeit wurde die Drüse von Schulmedizinern als eher nutzloses Hirnorgan behandelt. Doch zahlreiche Forschungsergebnisse zeigten, dass dies keinesfalls zutrifft. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse ebneten den Weg für ein neues Verständnis um die tatsächliche Bedeutung dieses Organs.

So bildet die kleine Drüse etwa das wichtige Hormon Melatonin. Es sorgt für einen guten Schlaf und kann noch viel mehr: Seine antioxidativen Kräfte verringern Zellschäden. Sinkt der Melatoninspiegel, beschleunigt sich der Alterungsprozess des Körpers und man wird anfälliger für Erkrankungen. Sogar Alzheimer wird von der Wissenschaft mittlerweile mit einem zu geringen Melatoninspiegel in Verbindung gebracht. Die Drüse ist zudem so etwas wie ein Taktgeber für andere Körperdrüsen wie etwa die Schilddrüse.

Melatonin – der Schlüssel für unseren Biorhythmus

Melatonin ist ein wichtiger Neurotransmitter, der in der Zirbeldrüse aus Serotonin gebildet wird. Dieser stark auf Licht reagierende Botenstoff ist auch als Schlafhormon bekannt, da seine Konzentration im Blut während der Nachtruhe deutlich ansteigt.

Melatonin wirkt sich entscheidend auf den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen aus und fördert die erholsamen Tiefschlafphasen. Eine Störung des Melatoninhaushalts bzw. ein Melatoninmangel können zu Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung führen. Daher ist das Hormon ein wichtiger Bestandteil der Therapie von Schlafstörungen. Auch beim Jetlag durch Langstreckenflüge stabilisiert es den gestörten Wach-Schlaf-Rhythmus und bringt die biologische Uhr wieder ins Lot.

Melatonin ist also unverzichtbar für unseren Biorhythmus, für unsere innere Uhr. Es regelt unsere Leistungsfähigkeit sowie unsere Schlaf- und Wachphasen. Zugleich zählt das Hormon zu den sehr wirksamen Antioxidantien, die den Zellkern schützen, die Immunabwehr ankurbeln und zur Entgiftung des Körpers beitragen. Es stimuliert zudem die für die Insulinproduktion zuständigen Zellen der Bauchspeicheldrüse. Die Cholesterin- und Blutfettwerte profitieren ebenfalls von der Melatonin-Produktion. Weitere positive Wirkungen des Melatonins werden vermutet, sind aber aktuell wissenschaftlich noch nicht eindeutig abgesichert. Dazu zählt vor allem der Einfluss des Botenstoffs auf das Altern unseres Organismus.

Melatonin in der Anti-Aging-Medizin

Dieser Einfluss des Melatonins auf das Altern des Menschen gilt jedoch als sehr wahrscheinlich. Daher nimmt das Hormon in der Anti-Aging-Medizin einen wichtigen Stellenwert ein. Viele Alterungsprozesse des menschlichen Körpers hängen mit Melatonin zusammen, das diese Prozesse vermutlich verlangsamen kann. Auch die Reparaturfunktion unserer DNA profitiert davon. Aufgrund der antioxidativen Eigenschaften des Melatonins werden in den Zellen freie Radikale abgefangen. So können Zellschäden behoben werden und der Mensch wird widerstandsfähiger gegen Krankheiten, was mit hoher Wahrscheinlichkeit auch lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs einschließt.

Der wichtige Botenstoff steht uns nicht in allen Lebensabschnitten im gleichen Ausmaß zur Verfügung. Die Produktion des Melatonins nimmt mit zunehmendem Alter und nachlassender Zirbeldrüsenfunktion ab. Das sieht zu Beginn unseres Lebenswegs noch ganz anders aus. Schon im dritten Lebensmonat beginnt das erbsengroße Gehirnanhängsel damit, Melatonin zu erzeugen. Diese Produktion läuft dann in der frühen Kindheit auf Hochtouren. Erst mit dem Eintritt der Pubertät sinkt der Melatoninspiegel im Blut stark ab und macht so den Weg für die Geschlechtsreifung frei. Während der Pubertät verringert sich die Melatoninmenge dann beständig, wenn auch langsam. Dieser Prozess setzt sich mit jedem Lebensjahr fort. So findet man im Blut von sechzigjährigen Menschen nur mehr die Hälfte der Melatoninmenge eines Zwanzigjährigen.

Daher werden auch Schlafstörungen mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher. Bei Senioren ist der Tag-Nacht-Rhythmus häufig gestört, was sich mit der Gabe von Melatonin positiv beeinflussen lässt. Das vielseitige Hormon hat sich auch bei der Therapie von Körpertemperatur-Störungen bewährt.

Melatonin sorgt für unsere Träume

In Tiefschlafphasen wird das Melatonin wahrscheinlich in das Dimethyltryptamin (DMT) umgewandelt. Die genauen Prozesse, die dabei ablaufen, sind wissenschaftlich noch nicht exakt geklärt. Das aus der Zirbeldrüsenproduktion stammende DMT ist eine psychoaktive Substanz, die vermutlich unser Traumgeschehen steuert und die auch bei der Einordnung von Erinnerungen eine Rolle spielt. Es versetzt das Gehirn in die Lage, neue Gedankenstrukturen zu kreieren und gesunde Wege einzuschlagen. Daher fördert die Zirbeldrüsen-Stimulierung auch die Verbundenheit mit der geistig-seelischen Welt. Diese Verbundenheit ist eine wichtige Stütze, um etwa gute Entscheidungen zu fällen und um seinem Leben eine positive Richtung zu geben.

Der Sitz unseres Energiezentrums

Die kleine und doch so wichtige Drüse soll zudem mit dem 3. Auge, also mit dem Energiesystem des Stirnchakras, in engem Zusammenhang stehen. Seinen Sitz hat es direkt über dem Punkt zwischen den Augenbrauen. Was man damit „sieht“, geht über die Eindrücke unserer physischen Augen weit hinaus. Das dritte Auge betrachtet demnach die Welt mit klarem Blick, so wie sie wirklich ist und ohne den Filter unserer persönlichen Erfahrungen und Interpretationen. Dieses sogenannte 3. Auge soll aber nicht nur nach außen, sondern auch nach innen blicken. Es erlaubt uns, die eigentliche Natur unseres Wesens zu sehen, die unabhängig ist von Geburt und Tod. So werden laut den Vertretern dieser spirituellen Auffassung Inspiration, spirituelle Weisheit und ein höheres Bewusstsein möglich bis hin zu Hellsehen, Telepathie und Heilen. Man komme demnach in Verbindung mit seinem höheren Selbst bzw. werden sich seiner selbst bewusst.

Blockaden durch Verkalkungen

Die Zirbeldrüsen-Funktion ist also aus vielerlei und auch wissenschaftlich solide abgesicherten Gründen wichtig. Allerdings ist die Organfunktion bei den meisten Menschen eingeschränkt und blockiert. Verursacht werden diese Blockaden vor allem durch Stress, Körpergifte und Umweltbelastungen.

Die wichtigsten Blockade-Ursachen

• Fluorid aus Zahnpasta, Mundpflegeprodukten und Trinkwasser: Aus dem Fluor bilden sich kleine Kristalle, die zur Zirbeldrüsen-Verkalkung führt und die Drüse degenerieren lassen. Fluorid gilt als Hauptgrund für die Blockade der Zirbeldrüsen-Funktion.

• Die Ernährung und ihre Belastung mit Pestiziden

• Medikamente und Impfungen, die das drüsenschädigende Quecksilber enthalten

Der Weg zur Aktivierung der Zirbeldrüse

1. Schritt der Zirbeldrüsen-Aktivierung

In einem ersten Schritt der Zirbeldrüsen-Aktivierung geht es darum, den Körper möglichst vor weiteren unnötigen Belastungen, wie sie oben beschrieben sind, zu bewahren.

Fluoride konsequent meiden: Verbannen Sie Fluor aus Ihrer Mundhygiene und verzichten Sie auf fluoridhaltiges Mineralwasser!

Schwermetalle konsequent meiden: Vermeiden Sie Impfungen wie etwa nicht zwingend notwendige Grippe-Impfungen! Das in den Impfstoffen enthaltene Quecksilber kann Ihr Körper nicht einfach ausscheiden und muss daher mühsam wieder entgiftet werden. Das gilt auch für Aluminium, das die Zirbeldrüsen-Funktion abschwächen kann. Verzichten Sie daher auf Dosen- und andere Aluminium-Produkte wie etwa aluminiumhaltige Deos!

Zusatzstoffe konsequent meiden: Ernähren Sie sich gesund und verzichten Sie auf Fertiggerichte, auf alle künstlich haltbar gemachten Lebensmittel und auf Gerichte mit Glutamat! Ersetzen Sie diese durch gesunde und natürliche Bio-Lebensmittel oder regionale Lebensmittel, die ohne Tierleid erzeugt werden. Verzichten Sie zudem auf handelsübliches Speisesalz und ersetzen Sie es durch Himalaya-Salz oder durch Ur-Steinsalz! Verzichten Sie außerdem auf raffinierten Zucker! Dieser hemmt die Serotoninbildung, was sich negativ auf die Drüsenfunktion auswirkt.

Tabak, Koffein und Alkohol meiden oder maßvoll konsumieren: Diese Stoffe tragen ebenfalls zur Drüsenverkalkung bei.

Elektrosmog vermeiden: Sendemasten, elektrische Geräte, Handys und die neue drahtlose Technologie erzeugen elektromagnetische Strahlung. Mehrere Studien im Tierversuch zeigten, dass sich diese Strahlung negativ auf die für die Gesundheit so wichtige Melatoninproduktion auswirkt.

Störendes Licht während der Nachtruhe meiden: Die Zirbeldrüsen-Funktion wird von den Signalen der Sehnerven beeinflusst. Wirkt während der Nacht Licht auf die Augen ein, hemmt das die nächtliche Melatoninproduktion. Dieser Effekt ist bei Kunstlicht deutlich stärker als bei natürlichem Licht. Darauf sollte man bei der Ausstattung des Schlafzimmers achten. Idealerweise sollte keine Hintergrundbeleuchtung von Tablets, PC-Monitoren, Smartphones oder TV-Geräten den Schlaf belasten und stören.

2. Schritt der Zirbeldrüsen-Aktivierung

Wenn Sie diese Grundsätze beachten, schützen Sie Ihren Körper und Ihre Zirbeldrüse vor weiteren Belastungen. Um die Drüse sozusagen wieder in Schwung zu bringen, muss aber noch mehr geschehen: nämlich das Entgiften und Reinigen des Organs. Das schafft die Basis für die Zirbeldrüsen-Aktivierung.

Um diese Reinigung bzw. Entkalkung in Gang zu bringen, gibt es einige sehr effektive Hilfsmittel.

Spirulina- oder Chlorella-Algen aus biologischem Anbau sind ein ausgezeichnetes Mittel zur Zirbeldrüsen-Entkalkung. Sie helfen dem Körper bei der Reinigung von Schwermetallen und Giftstoffen und haben auch eine positive, reinigende Wirkung auf die Drüse. Auch Mineralerde wie etwa Zeolith, die Toxine bindet, hilft beim Ausscheiden der gebundenen Gifte über den Darm. Zedernnussöl, Curcumin und grünes Kokoswasser werden zur Ausleitung des Fluorids aus der Zirbeldrüse empfohlen.

• Begleitend ist es wichtig, ausreichend Wasser (ohne Fluorid-Zusatz) zu trinken, was die Reinigung des Organismus beschleunigt. Die tägliche Menge sollte nicht unter zwei Litern liegen.

• Die Leber ist ein überaus leistungsfähiges Entgiftungsorgan. Muss der Körper mit sehr vielen Belastungen zurechtkommen, braucht es allerdings Unterstützung durch anregende Bitterstoffe. Diese sind etwa in Präparaten mit Mariendistel oder Löwenzahlwurzel enthalten.

• Eine Darmreinigung ist eine weitere Maßnahme, um die Leber zu entlasten und Giftstoffe aus dem Körper zu leiten.

• Atmen Sie ätherisches Neroliöl ein! Das regt die Zirbeldrüsenfunktion an.

• Auch Singen tut der Drüse gut. Die so erzeugten Schwingungen stimulieren das Organ.

• Yoga, Meditation und Sonnenbäder sind ebenfalls hilfreich.

• Werden Sie gesund mit heilsamen Tönen! So wie das Singen der Drüse guttut, reagiert die Zirbeldrüsen-Funktion auch positiv auf bestimmte Tonmuster und Frequenzen. Diese sogenannten isochronischen Töne (ISO) bewegen sich im hochfrequenten Bereich. Sie liegen bei 852 Hz und sollen den Gehirnbereich ansprechen, der die Zirbeldrüse beherbergt. Oft werden bei diesen Musikstücken Flöten, Naturtöne und Sphärenklänge gemischt. Das Meditieren oder auch nur Zuhören in diesem Frequenzbereich wird meist als sehr entspannend empfunden. Die Zirbeldrüsen-aktivierende Musik gibt es im Musikhandel oder auch kostenfrei auf Kanälen wie YouTube (Stichwort: „Binaurale Beats“).